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Studien


Titelflut in Österreich

Egal ob Magister, Dr. oder Dipl.-Ing. – Titel gibt es in Österreich zur Genüge. Das Online Markt- und Meinungsforschungsinstitut Marketagent.com wollte nun wissen, ob diese Titel überhaupt wichtig sind.
 
Etwa die Hälfte der befragten Österreicher (56,2%) denken, dass in Österreich ein Titel im Berufsleben zumindest eher wichtig ist. Für 13,6 Prozent trifft dies überhaupt nicht zu. Und im Privatleben spielt der Titel für 43,8% der Befragten keine Rolle. Nur sechs Prozent halten ihn auch im Privatleben für sehr wichtig.
 
Außerdem nehmen 64 Prozent Titelträger als machthungriger, beruflich erfolgreicher (61,8%), selbstbewusster (58,0%), zielstrebiger (54,2%), durchsetzungsstärker (47,6%) und intelligenter (41,6%) wahr als Personen ohne Titel. Umgekehrt hält aber nur knapp jeder fünfte Österreicher Titelträger für sehr praxisbezogen (18,6%) und nur etwas mehr als jeder Siebente (13,2%) schreibt ihnen mehr Hausverstand (13,2%) als ihren nicht-titelgeschmückten Mitbürgern zu. Auch als sympathischer (9,6%), humorvoller (9,0%) und einfühlsamer (8,0%) werden sie nur von den wenigsten wahrgenommen.
 
Eine gewisse Ehrfurcht vor Personen mit Titel ist in Österreich erkennbar. Mehr als jeder Zweite (53,4%) begegnet Titelträgern anders als Personen ohne Titel - 49 Prozent „manchmal“, 4,4 Prozent tun dies sogar „immer“.
 
Zwei von drei Österreichern ohne Titel fühlen sich zumindest fallweise benachteiligt gegenüber Titelträgern. 6 Prozent häufig, 21 Prozent hin und wieder, 39 Prozent zumindest selten.
 
Marketagent.com hat im Oktover 2015 500 web-aktive Personen zwischen 14 und 69 Jahren in Österreich per CAWI befragt.

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