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Studien


Veränderte Haltung der Amerikaner zur Kernenergie

© Gerd Altmann / PIXELIO 

 © Gerd Altmann / PIXELIO

Die Ereignisse im japanischen Atomkraftwerk Fukushima verändern weltweit die Haltung der Menschen zur Kernenergie. Auch in den USA, wo die meisten Reaktoren betrieben werden, findet ein Umdenken statt: Nur noch 39 Prozent der Amerikaner befürworten, neue Atomkraftwerke zu bauen. Im Herbst 2009 waren es noch 49 Prozent.

Immerhin 14 Prozent der Amerikaner halten es für äußerst wahrscheinlich, dass ein nuklearer Notfall wie in Japan, auch in den USA passieren könnte. Weitere 15 Prozent halten es für sehr wahrscheinlich und 36 Prozent für etwas wahrscheinlich. Für 26 Prozent der Befragten ist ein derartiger Unfall in den USA eher unwahrscheinlich und nur 9 Prozent glauben, dass keinesfalls wahrscheinlich sei.

Das Vertrauen in die die amerikanische Regierung, im Falle einer derartigen Katastrophe vorbereitet zu sein, ist gering: Nur 9 Prozent der Amerikaner sind hier äußerst zuversichtlich, weitere 18 Prozent sehr zuversichtlich und 41 Prozent etwas zuversichtlich. Nicht allzu zuversichtlich äußern sich 19 Prozent der Amerikaner und immerhin 13 Prozent sind überhaupt nicht zuversichtlich, dass ihre Regierung auf einen Störfall dieses Ausmaßes vorbereitet sei.

Die USA unterhalten die größte Zahl an Reaktoren weltweit. In den 104 Atomkraftwerken werden rund 20 Prozent der gesamten Elektrizität des Landes erzeugt. Die US-Atomsicherheitsbehörde NRC hat als Reaktion auf die Ereignisse in Japan eine vollständige Sicherheitsprüfung aller Atommeiler in Auftrag gegeben. Die Regierung von Präsident Obama plant derzeit einen weiteren Ausbau der Kernenergie.

Dies sind Ergebnisse der aktuellen AP-GfK Studie. Sie wurde, unterstützt vom GfK Verein, vom 24 bis 28. März 2011 von GfK Roper Public Affairs & Corporate Communications in den USA durchgeführt. Für diese repräsentative Umfrage wurden 1.001 Personen ab 18 Jahren befragt.

Nähere Informationen zum GfK Verein finden Sie auch online im p&a Handbuch der Marktforschung.
Quelle: GfK Verein

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