ANZEIGE
Folgen Sie uns:
planung & analyse GmbH auf facebook.de planung & analyse auf twitter.de planung & analyse GmbH auf google+ planung & analyse GmbH auf xing

Studien


Vom Ich zum Wir

Seite 1/2

Zusammenhalt verdrängt Egoismus 

 Zusammenhalt verdrängt Egoismus

In Krisenzeiten ist kein Platz für Egoisten mehr. Die Deutschen wenden sich ab von Maßlosigkeit und Missmanagement. Sie wollen wieder ehrbare Kaufleute und ehrliche Politiker, die ihre „Wahlversprechen halten“ (90%). Gefragt ist ein neues bürgerliches Wir-Gefühl, mehr Zusammenhalt – nicht nur zu Zeiten einer Fußball-WM, sondern auch in Wirtschaft, Politik, Medien und Kultur.
 
Die Sicherheit (80%) ist mittlerweile wichtiger als die Freiheit (64%). Das Schutzbedürfnis rückt zunehmend ins Zentrum des Lebensinteresses. Und die Sehnsucht nach Sicherheit  wird immer größer (1995: 49% - 2010: 80%). Ein grundlegender Einstellungswandel in Zeiten der Wohlstandswende.
 
Selbst bei der jungen Generation ist in Zeiten der Unsicherheit ein grundlegender Einstellungswandel feststellbar. Nur jeder zweite junge Mensch im Alter bis zu 34 Jahren legt besonderen Wert darauf, sich im Leben „frei zu fühlen“ (49%). Drei Viertel der 14- bis 34-Jährigen finden hingegen „ein sicheres Einkommen“ (75%) viel wichtiger. Freiheitsgefühle können und wollen sich immer weniger leisten, wenn nicht gleichzeitig auch der Lebensunterhalt gesichert ist. Unter anhaltenden Krisenbedingungen muss das Verhältnis von Freiheit und Sicherheit neu bestimmt werden.
 
Von Wohlstands- zu Wohlfühlzeiten 

 Von Wohlstands- zu Wohlfühlzeiten

Die Erfahrungen vom 11. September 2001 bis zur Finanz- und Wirtschaftskrise brachten eine Zäsur im Denken und in den Lebenseinstellungen der Bundesbürger: Die Spaßkultur weicht einer neuen Ernsthaftigkeit. In Krisenzeiten ist kein Platz für Egoisten mehr. Das Zeitalter der Ichlinge geht zu Ende. Eine Ära der Nachhaltigkeit beginnt – auch und gerade im zwischenmenschlichen Bereich. Beständigkeit ersetzt Beliebigkeit und Bescheidenheit ist wieder gefragt. Die Bundesbürger rücken enger zusammen und sind sich weitgehend einig: „Wir müssen mehr zusammenhalten“ (Männer: 85% - Frauen: 90%). Quer durch alle Berufs-, Alters- und Sozialschichten nimmt die Überzeugung zu, dass man sich in schwierigen Zeiten aufeinander verlassen können muss.


[1] [2]


Facebook Twitter Google LinkedIn Xing RSS Email