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Studien


Von Nachhaltigkeitsaktivisten und Nachhaltigkeitsverweigerern

Die Nachhaltigkeitsaktivisten 

 Die Nachhaltigkeitsaktivisten

Nachhaltigkeit ist wichtig – doch was bedeutet Nachhaltigkeit in der Praxis eigentlich? Die meisten Konsumenten verbinden ökologische Themen damit, wie energiesparendes Wirtschaften, Bio und Öko, Klimaschutz und Abfallreduktion. Für viele Verbraucher ist „Nachhaltigkeit“ damit ein positiver aber nach wie vor auch ein relativ unklarer Begriff. Außerdem sind nicht alle Verbraucher gleich stark an Nachhaltigkeit und nachhaltigen Initiativen interessiert.
 
In einer Studie konnten nun vier verschiedene Verbrauchertypen in Bezug auf nachhaltige Einstellungen und Verhaltensweisen identifiziert werden: Die Nachhaltigkeitsaktivisten, die Interessierten, die Indifferenten und die Nachhaltigkeitsverweigerer.
 
Die Nachhaltigkeitsaktivisten (10 Prozent) sind sozial und ökologisch stark engagiert und richten ihre Einkäufe danach aus. Sie informieren sich bewusst über Produkte in Bezug auf Nachhaltigkeit. Nachhaltigkeitsaktivisten sind empfänglich für nachhaltige Aktivitäten und strategisches Nachhaltigkeitsverhalten von Unternehmen und Marken. Sie verzichten auf Bequemlichkeit, wenn es zu Lasten der Umwelt geht. Sie sind auch durchaus bereit, mehr zu bezahlen, wenn sie von der sozialen und ökologischen Relevanz überzeugt sind. Sie wählen bewusst Einkaufsstätten mit nachhaltigem Charakter. Der typische Nachhaltigkeitsaktivist ist weiblich, hat Kinder, die noch im Haushalt leben und verfügt über ein höheres Haushaltsnettoeinkommen.
 
Die Gruppe der Interessierten (58 Prozent) bildet das größte Potenzial für nachhaltiges Verhalten von Unternehmen und Marken. Verbraucher dieses Typus sind sozial und ökologisch interessiert, teilweise auch engagiert und richten ihre Einkäufe (bereits) zum Teil danach aus. Sie informieren sich ebenfalls sehr stark über Produkte, die ihnen in Bezug auf Nachhaltigkeit relevant erscheinen.
Die Nachhaltigkeitsverweigerer  

 Die Nachhaltigkeitsverweigerer

 
Die Indifferenten (27 Prozent) sind sozial und ökologisch wenig interessiert und nicht engagiert. Sie machen nur die Basics in Bezug auf Ökologie, wie z. B. Mülltrennung. Sie sind nicht bereit, mehr Geld für nachhaltig produzierte Produkte auszugeben.
 
Für die Nachhaltigkeitsverweigerer (5 Prozent) stellt Nachhaltigkeit lediglich ein Randthema dar. Sie sind weder sozial noch ökologisch nachhaltig interessiert und nicht engagiert. Nachhaltigkeitsverweigerer richten ihre Einkäufe stark nach Preis aus. Sie betreiben keinen Verzicht im Konsum, Bequemlichkeit ist ihnen wichtiger als die Umwelt.
 
Als Basis für die Studie diente mafowerk das mafowerk Nachhaltigkeitsbarometer, das einen sustainability score für Unternehmen und Marken im Konsumgüterbereich liefert. Das Nachhaltigkeitsbarometer ist konzipiert als online-Wellenbefragung bei 2.000 repräsentativ ausgewählten Verbrauchern.
Nähere Informationen zu mafowerk finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>
Quelle: mafowerk

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