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Studien


Wem schenken die Deutschen ihr Vertrauen?

Drei Viertel aller Bundesbürger vertrauen der eigenen Familie. Aber auch den Freunden und dem eigenen Partner schenkt die Mehrheit der Deutschen ihr Vertrauen. Dagegen ist das Zutrauen in Politiker, Banken und die Aussagen im Internet kaum vorhanden.
 
Wem vertrauen die Deutschen? (Quelle: Stiftung für Zukunftsfragen) 

 Wem vertrauen die Deutschen? (Quelle: Stiftung für Zukunftsfragen)


Dabei vertrauen Frauen etwas stärker der Familie und der Justiz sowie doppelt so häufig der Kirche. Männer dagegen äußern mehr Zutrauen in die Partnerin, die Wissenschaft und die Kollegen, aber auch zweimal so oft in die Gewerkschaften.
 
Die Landbevölkerung vertraut signifikant stärker dem Partner als es die Großstadtbewohner tun und auch in die Familie und den Nachbarn setzten sie mehr Vertrauen. Die Großstädter dagegen nennen öfter Freunde und Non-Profit-Organisationen sowie die Wissenschaft und Justiz als vertrauenswürdig. Im Osten ist das Vertrauen in Nachbarn, Kollegen und die Wissenschaft größer. Zudem ist das Vertrauen in die Aussagen im Internet fast dreimal so hoch wie im Westen der Republik. Dort vertraut man hingegen deutlich mehr den Kirchen und den Non-Profit-Organisationen.
 
Unter 35-Jährige setzen ein überdurchschnittlich großes Vertrauen in das Internet, Freunde und die Familie. In der mittleren Altersgruppe zwischen 35-54 Jahren genießen der Partner und die Gewerkschaften einen Vertrauensbonus. Bei den über 55-Jährigen sind es dagegen die Nachbarn, die Kirche sowie das Gerichtswesen.
 
Die größten Unterschiede zeigen sich beim Bildungsgrad der Befragten. So steigt mit der Bildung auch das generelle Vertrauen der Befragten. Beispielsweise ist das Vertrauen von formal Höhergebildeten in Bezug auf die Wissenschaft, die Kollegen oder Politiker rund dreimal höher als bei formal Niedriggebildeten. Bei diesen ist lediglich das Vertrauen in die Kirche, die Nachbarn und die Banken stärker.
 
Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen, für die repräsentativ über 2.000 Personen ab 14 Jahren in persönlichen Interviews befragt wurden.
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