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Studien


Wunschauto 2014: VW-Kombi in schwarz oder silber

Welchen Antrieb wird das nächste Auto haben?(Quelle: Aral AG – Pressebild) 

 Welchen Antrieb wird das nächste Auto haben?(Quelle: Aral AG – Pressebild)

In Deutschland planen 26 Prozent der Autofahrer in den kommenden eineinhalb Jahren die Anschaffung eines Autos. Der Handel muss sich allerdings darauf einstellen, dass Autokäufer verstärkt nach Gebrauchtwagen Ausschau halten. Dieser Anteil steigt von sechs auf nun acht Prozent. Neuwagen mit einem Anteil von zehn Prozent und Jahreswagen (acht Prozent) büßen jeweils einen Prozentpunkt ein.
 
Volkswagen steht bei den potenziellen Autokäufern weiterhin hoch im Kurs und liegt damit seit 2003 ununterbrochen an der Spitze. 18 Prozent der Befragten planen den Kauf eines VW. Der Zweitplatzierte, Opel hat acht Prozentpunkte Rückstand auf den Branchenprimus und legt mit einem Anteil von zehn Prozent um einen Prozentpunkt zu. Auf dem dritten Platz folgt mit Ford (acht Prozent) ein weiterer Volumenhersteller. Oberhalb der Volumensegmente etablieren sich Audi, BMW und Mercedes-Benz einträchtig bei gleichen Marktanteilen: Jeweils sieben Prozent der Befragten wollen demnächst bei den deutschen Edelmarken einkaufen. Die eindeutigen Verlierer der aktuellen Erhebung sind die japanischen Importeure: Vor zwei Jahren waren noch 16 Prozent der Befragten an einem japanischen Fahrzeug interessiert, jetzt sind es nur noch neun Prozent.
 
Nur noch 25 Prozent der Befragten interessieren sich für eine klassische Limousine. Der neue Favorit ist der Kombi mit einem Anteil von 28 Prozent. Ein weiterer Gewinner der aktuellen Erhebung ist das Kleinwagen-Segment: Vor zwei Jahren gaben sich nur 17 Prozent der Befragten mit einem Stadtflitzer zufrieden, jetzt sind es 26 Prozent. Jüngere Fahrzeugsegmente wie der Mini-Van und auch Geländewagen/SUVs büßen beim Käuferinteresse deutlich ein. Auch Cabrios sind weniger gefragt.
 
Wunschauto 2014 (Quelle: Aral AG – Pressebild) 

 Wunschauto 2014 (Quelle: Aral AG – Pressebild)

Zwar wird dem Elektroauto ein großer Beitrag zum Umweltschutz zugetraut, doch weder bei der unmittelbaren Kaufentscheidung noch in der absehbaren Zukunft ist die Akzeptanz für die neue Technologie unter den potenziellen Autokäufern besonders hoch. Nur 27 Prozent von ihnen können sich überhaupt vorstellen, ein Elektroauto zu kaufen. Das ist ein Prozentpunkt weniger als vor zwei Jahren und es sind neun Prozentpunkte weniger als bei der ersten Erhebung zu diesem Themenkomplex vor vier Jahren. Eine Barriere für den Markterfolg ist nach wie vor die Mindestreichweite, denn nur elf Prozent der Befragten geben sich mit einer Reichweite von 150 Kilometern oder weniger zufrieden. Fast die Hälfte der Befragten erwartet mindestens 350 Kilometer.
 
Car-Sharing ist zwar inzwischen weitgehend bekannt, wird aber überwiegend als Nischenprodukt wahrgenommen. Immerhin 76 Prozent der Befragten geben an, Car-Sharing zu kennen. Nur acht Prozent der Befragten haben sich bereits ernsthaft mit diesem Thema beschäftigt und von denen halten 20 Prozent das Konzept der Anmietung eines Autos für kurze Nutzungszeiten für attraktiv oder sogar sehr attraktiv. Nur zwei Prozent der Befragten haben schon in einem Car-Sharing-Auto gesessen, weitere elf Prozent wollen das in Zukunft nachholen. Weitgehend unbekannt sind die verschiedenen Anbieter.
Das ist ein Auszug aus der Aral Studie "Trends beim Autokauf 2013". Seit 2003 fragt Aral die Deutschen nach ihren Autovorlieben.
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