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Abstracts


Heft 4/2007

Wenn der Patient eigene Wege geht...

Friederike Beier und Thomas Bannenberg

Kurzfassung

Kritische Patienten brechen Therapien ab, betreiben Ärzte-Hopping oder suchen
nach eigenen Therapiewegen. Rein ökonomisch betrachtet, verursachen sie dadurch
im Gesundheitssystem zusätzliche Kosten und bringen Pharmahersteller um ihren
Ertrag. Was suchen kritische Patienten? Worauf begründet sich ihre Kritik an Ärzten,
Therapien und Gesundheitswesen? Diesen Fragen sind wir im Rahmen einer qualitativen
Eigenstudie nachgegangen. Die zentralen Ergebnisse: Es ist vor allem die
Qualität des Arzt-Patienten-Verhältnisses, die bei den Patienten zu einer kritischen
Distanz, bisweilen zu einem vollständigen Ausstieg aus dem System führt. Hinter
einer zunehmenden Ökonomisierung und Standardisierung der Behandlung trete
der Patient und Mensch immer weiter in den Hintergrund, so der einhellige Tenor
der Befragten. Gefordert wird eine Wiederentdeckung des Menschen im System.
Auch wenn sich die Pharmahersteller hierdurch vielleicht nicht unmittelbar tangiert
sehen, ergeben sich doch verschiedene Ansätze, die ihren ökonomischen Interessen
entgegenkommen und gleichzeitig die Kritik der Patienten aufgreifen. Den Unternehmen
kann es hierdurch gelingen, ihre Position beim Patienten (als Endkunden)
wie auch beim Arzt zu stärken.

Abstract


Critical patients break up their therapies, change their physicians all the time or
search for own ways of therapies. Economically considered they thereby cause additional
costs in the health care system and mulct pharmaceutical producer of their
profits. What are critical patients looking for? Whereupon is their critique of physicians,
therapies and the health care system based? These questions are answered
within an individual qualitative study. As a main result the quality of the doctorpatient-
relationship produces distance and sometimes a completely abandoning
health care system. Behind an increasing economism and standardization the patient
and human being steps back ever further according to the respondents. A
rediscovery of the human being inside the system is requested. Even though the
pharmaceutical producers do not feel directly affected through this, there are different
approaches, which accommodate their economic interests and take on criticism
of the patients at the same time. Companies can succeed through this to strengthen
their position regarding the patient (as end costumer) as well as the physician.



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